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#2 das weinjahr 2016 – klein, aber fein

Schäden vom Frost Ende April und das Hagelunwetter Ende Juni im Mittelburgenland führten zu Ernteausfällen von 50 Prozent zur üblichen Erntemenge.
Der Lesebeginn setzte etwas früher als im Vorjahr ein, und nicht nur in den beeinträchtigten Gebieten wurde die Ernte schon relativ zeitig abgeschlossen.
Das geerntete Traubenmaterial gab durchaus Anlass zur Freude:Gute Ausreifung, eine schöne reife Säure sowie niedrige pH-Werte erlaubten eine saubere Vinifizierung, gerade auch bei den mikrobiologisch diffizileren Maischegärungen der Rotweine.
Das Resultat der heurigen Bemühungen sind sehr fruchtige und sortentypische Weine mit gutem, aber nicht zu üppigem Körper. Dies gilt sowohl für die roten Leitsorten Zweigelt und Blaufränkisch als auch für die Weißweine. Die schöne und ausgewogene Säure unterstützt die Fruchtigkeit, während der mittlere Alkoholgehalt für angenehmen Trinkspaß sorgt.
2016 ist ein fulminanter Jahrgang, der die Eleganz der 2006er mit der Fülle der 2011er verbindet.
Es entstanden farbintensive, ungemein ausgereifte und dichte Weine, die sich darüber hinaus durch tiefe, dunkle Fruchtnuancen bei hoher Eleganz und samtigem Tanninhintergrund auszeichnen.

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